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Dienstag, 20. Februar 2018

MEDITATION. Der große Arzt

Lesung: Matthäus 4,23–5,12 | Die Bibel in einem Jahr: 3.Mose 26–27; Markus 2

Bleibt in mir und ich in euch. Johannes 15,4

Wenn Dr. Rishi Manchanda seine Patienten fragt: „Wo wohnen Sie?“, fragt er nach mehr als der Adresse. Er hat ein bestimmtes Muster erkannt. Die Menschen, die zu ihm kommen, leben oft in gesundheitsschädlicher Umgebung. Schimmel, Ungeziefer und Gifte machen sie krank. Darum setzt er sich für die so genannten Upstream-Ärzte ein, Gesundheitskräfte, die nicht nur medizinisch helfen, sondern mit Patienten und Gemeinden zusammenarbeiten, um bessere Bedingungen zu schaffen.

Als Jesus die Menschen, die zu ihm kamen, heilte (Matth. 4,23-24), lenkte er ihren Blick weg von der dringend notwendigen körperlichen und materiellen Hilfe. In der Bergpredigt ging es um mehr als medizinische Wunder (5,1-12). Sieben Mal beschreibt Jesus eine Geistes- und Herzenshaltung, die mit einer neuen Sichtweise beginnt und dadurch nicht nur körperliches, sondern auch geistliches Wohlbefinden verheißt (V.3-9). Und zweimal nennt er die gesegnet, die zwar Verfolgung leiden, aber ihre Hoffnung und Heimat bei ihm finden (V.10-12).

Jesu Worte machen mich nachdenklich. Wo lebe ich? Wie bewusst ist mir, dass ich für mein Wohlbefinden mehr brauche als nur die Befriedigung meiner physischen und materiellen Bedürfnisse? Erscheint mir bei allem Hoffen auf ein Wunder das arme, zerschlagene, hungernde, barmherzige, Frieden stiftende Herz, das Jesus selig nennt, als erstrebenswert?

Vater im Himmel, es ist so schwer, vom eigenen Schmerz wegzusehen. Bitte lass uns gerade jetzt deine Barmherzigkeit spüren. Richte unseren Blick von uns weg und lass uns in der Fürsorge Jesu noch auf ganz anderer Ebene Heilung finden.
Wenn wir bei Gott zuhause sind, ist er auch unsere Hoffnung.

Ministerium täglich Brot | unsertaeglichbrot.org

Samstag, 17. Februar 2018

MEDITATION. Flucht nach vorn

Lesung: 1.Korinther 6,12-20 | Die Bibel in einem Jahr: 3.Mose 21–22; Matthäus 28

Ihr seid teuer erkauft; darum preist Gott mit eurem Leibe. 1.Korinther 6,20 „Parade vier!“

Als ich mit dem Fechten begann, rief mir mein Trainer immer zu, welche Abwehrstellung („Parade“) ich gegen seinen Angriff einnehmen sollte. Wenn er den Degen zückte und angriff, musste ich genau hinhören und blitzschnell reagieren.

Auch die Bibel fordert uns zum aktiven Hinhören auf. Besonders im Bereich der sexuellen Anfechtung sollen wir umgehend gehorchen. In 1.Korinther 6,18 schreibt Paulus an Gläubige, die versucht sind, heidnische Tempelprostituierte aufzusuchen, und sagt, sie sollten „fliehen.“ Manchmal sollen wir in schwierigen Situationen „fest stehen“ (Gal. 5,1; Eph. 6,14), doch hier, sagt die Bibel, ist Flucht die beste Verteidigung.

Sofortiges Handeln bewahrt vor Kompromissen. Denn schon kleine Kompromisse können zu vernichtenden Niederlagen führen. Ein ungezügelter Gedanke, ein Blick auf die falsche Seite im Internet, ein kleiner Flirt, obwohl du verheiratet bist—all das sind Schritte, die uns auf einen Weg führen, den wir nicht gehen sollten, und Distanz schaffen zwischen uns und Gott.

Und Gott hat uns bereits einen Ort geschaffen, an den wir vor der Versuchung fliehen können. Durch Jesu Tod am Kreuz für unsere Sünde will er uns Hoffnung, Vergebung und einen neuen Anfang schenken—egal, von wo wir kommen oder was wir getan haben. Wenn wir in unserer Schwäche zu Jesus rennen, macht er uns frei, in seiner Kraft zu leben.

Herr Jesus, aus Liebe hast du dich für uns am Kreuz hingegeben. Ich gebe mich dir im Gehorsam gegenüber deinem Willen.
Gott allein kann unsere tiefsten Bedürfnisse befriedigen und unserer Seele Frieden schenken.

Ministerium täglich Brot | unsertaeglichbrot.org

Mittwoch, 14. Februar 2018

MEDITATION. Vertraue mir

Lesung: 1.Könige 17,7-16 | Die Bibel in einem Jahr: 3.Mose 13; Matthäus 26,26-50

Sorgt nicht für morgen. Matthäus 6,34

Nach dem Uniabschluss hatte ich einen ziemlich schlecht bezahlten Job. Das Geld war knapp und manchmal hatte ich nicht genug für die nächste Mahlzeit. Ich lernte, darauf zu vertrauen, dass Gott mich jeden Tag versorgt.

Oft musste ich an den Propheten Elia denken. Auch er lernte in seinem Dienst als Prophet, alles von Gott zu erwarten. Kurz nachdem er dem Volk Israel Gottes Gericht in Form einer Dürre angekündigt hatte, schickte Gott ihn in die Wüste, an den Bach Krit. Dort sandte er Raben, die Elia jeden Tag Essen brachten, und versorgte ihn mit Wasser aus dem Bach (1.Kön. 17,1-4).

Aber dann kam die Dürre. Der Bach vertrocknete und wurde zu einem winzigen Rinnsal. Erst als er völlig trocken war, sagte Gott: „Geh nach Sarepta . . . denn ich habe dort einer Witwe geboten, dass sie dich versorge“ (V.9). Sarepta lag in Phönizien und seine Bewohner waren Feinde Israels. Würde dort jemand Elia Schutz bieten? Und hatte eine arme Witwe genug zu essen, um es mit ihm zu teilen?

Wir alle hätten es lieber, Gott würde uns schon lange, ehe unsere Vorräte aufgebraucht sind, reichlich versorgen und nicht nur von Tag zu Tag. Aber unser liebender Vater flüstert: Vertrau mir. Er ließ Elia von Raben und einer Witwe versorgen. Ihm ist nichts unmöglich. Auf seine Liebe und Allmacht dürfen wir zählen.

Treuer Vater, hab Dank, dass du genau weißt, was wir brauchen, schon lange ehe wir dich bitten. Hilf uns, dir ganz zu vertrauen. Gott gibt uns alles, was wir brauchen—Tag für Tag.

Ministerium täglich Brot | unsertaeglichbrot.org